Mit einer Werkstatt in der Garage fing alles an
Malermeister Klaus Strobel eröffnet heute sein neues Wohngeschäftshaus am Bahnhof

Als sich der Malermeister Klaus Strobel 1991 am Bohnrech in Contwig selbständig machte, war die Garage an der Wohnung seine Werkstatt. Am 20. Mai weiht er in der Nähe des Bahnhofs Contwig sein Wohngeschäftshaus ein, das die Werkstatt enthält. Ende Oktober des vergangenen Jahres fand der erste Spatenstich dafür statt. Das Gebäude und auch das Areal darum entspricht den modernsten Anforderungen der Lagerhaltung von Farben nach Arten getrennt und Geräten. Direkt am Haus befindet sich ein gut 500 Quadratmeter großer Gerüst-Lagerplatz. Klaus Strobel, der sich viel mit Kirchenrenovierungen beschäftigt, arbeitet mit seinen sechs Mitarbeitern im gesamten Saarland und in Rheinland-Pfalz. Zur Zeit ist die Mannschaft hauptsächlich in Grünstadt bei Restaurierungsarbeiten an einer Kirche. Wie es bei Handwerksbetrieben dieser Größe üblich ist, wird eine recht flexible Leistung angeboten. Sie reicht vom Vollwärmeschutz bis hin zum Marmorieren von Flächen und Stücken. Dazwischen liegt das breite Spektrum an Maler- Tapezierer- und Anstreicharbeiten.

"Als Dorf der Gipser und Maurer haben wir einen Namen weit über die Grenzen der Region hinaus. Wo diese beiden Handwerksberufe zu Hause sind, gehören Malermeister zwangsläufig dazu." So ist die Devise des Jungunternehmers Klaus Strobel, der sich zu Beginn der 90er Jahre selbständig machte und als erstes Unternehmen im neuen Contwiger Gewerbegebiet am Bahnhof eine Betriebsstätte mit einer Grundfläche von 200 Quadratmetern errichtete. Das Betriebsgebäude ist zugleich Verwaltungsstelle des Handwerksbetriebs, der neben dem Chef drei weitere Mitarbeiter auf der Lohnliste führt und derzeit einen Auszubildenden beschäftigt. Für Klaus Strobel ist es keine Frage, dass er nicht nur die Facharbeiter beaufsichtigt, der Meister selbst arbeitet mit. "Wer sich als Handwerksmeister davor scheut, selbst einmal die Kelle, den Hammer oder den Pinsel in die Hand zu nehmen und selbst mit gutem Beispiel voranzugehen, der hat seinen Beruf als Handwerker verfehlt." Klaus Strobel sammelte im Malerhandwerk ausreichend Erfahrung. In einem Contwiger Betrieb ist er ausgebildet worden, besuchte gleich nach den notwendigen Gesellenjahren die Meisterschule und bestand die Meisterprüfung mit Auszeichnung, worauf der Handwerksmeister verständlicherweise stolz ist.

Fachlich bestens ausgeführte Aufträge, lautet die Betriebsdevise, das  sei noch immer die beste Werbung, meint Klaus Strobel. Alle modernen Techniken kann das Unternehmen Strobel einsetzen,  um den heute gängigen Kundenwünschen voll gerecht zu werden. Strobel: "Wenn jemand von uns Bodeverlegearbeiten verlangt, wenn wir mal ein Zimmer tapezieren oder Fenster streichen, dann können wir selbstverständlich damit dienen. Diese Arbeiten fallen auch noch unter unsere Berufssparte."
Dem Vollwärmeschutz an Gebäuden, ob innen oder außen, käme gerade in der heutigen Zeit eine große Bedeutung zu, sagt der Firmenchef und verweist darauf, dass er sich gerade in dieser Branche ein ein großes Fachwissen durch seine vorherige Beratungstätigkeit für einen großen deutschen Konzern aus dieser Sparte aneignen konnte. Damals habe er Betriebsinhaber beraten und mit der Fortdauer dieser Tätigkeit sei auch der Entschluss gereift, selbst einen Handwerksbetrieb zu gründen.
In seiner Ehefrau Karola fand er eine wertvolle Stütze, sie versieht die Büroarbeiten. Daneben hat er Mitarbeiter, die für ihren Chef durch dick und dünn gehen. Strobel: "Das Betriebsklima muss stimmen, dann läuft der Laden."

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